Business, Medien 2.0, Web 2.0 - Written by Peter Bihr on Mittwoch, 11. Juni, 2008 18:05 - 0 Kommentare

Es steckt Geld im Web 2.0…

Corporate, CC-licensed, Image by Flickr User Halans…sagt Forresters Josh Bernoff, Autor von Groundswell. Nur werden gerade die erfolgreichen Web 2.0-Firmen oft nicht wirklich bekannt, da sie eine relativ unsexy Zielgruppe ansprechen: Corporate.

So sagt Bernoff bei Harvard Business Publishing:

…there are a class of startup companies making good money right now from Web 2.0. They’re not flashy and they don’t grow like mushrooms. But they’ve got all the business they can handle and they are growing. I am talking about companies that serve corporate social application needs. This isn’t the typical Web 2.0 business paradigm, since serving corporate customers means lots of client service, which is people-intensive — it doesn’t lift off miraculously like a pure technology startup. In fact, in many of these companies, the technology itself is positively mundane. But the startups grow because they deliver value for which they can charge a premium and get customer loyalty. The customers of these companies don’t defect when something shiny and new comes along, because they like the service they’re getting.

Besonders der Abschnitt, dass trotz geradezu banaler Technologie hohe Beträge abgerechnet werden soll hier herausgehoben werden: Ja, es ist gut, die Technologie in den Gruff zu bekommen, aber vergiss nicht, dass das Geld auch gerade da stecken kann, wo man es nicht erwartet hatte. Bernoff listet eine ganze Reihe erfolgreicher Beispiele auf. Denk an die großen, an corporate Kunden! Vielleicht, nur vielleicht kannst du so deinen Dienst für Endkunden kostenfrei halten und trotzdem deinen Schnitt machen - also einen klassischen win/win finden.

Natürlich funktioniert das nicht bei jedem Service, wird Web 2.0 nicht in erster Linie durch Corporate Clients getrieben. Im Gegenteil hat gerade das menschliche, der soziale Faktor das Social Web dahin gebracht, wo es heute ist. Aber vielleicht gibt es ja einen Aspekt deines Dienstes, für den große Firmenkunden bedenkenlos bezahlen würden, so dass du deine Dienste für Endkunden weiterhin kostenlos anbieten könntest?

Denke für einen Moment über deinen Dienst oder deine Anwendung nach - gibt es dort etwas, das du einem großen Firmenkunden anbieten könntest? Oder gibt es einen Fall, in dem es den Web 2.0-Dienst ruinieren würde, mit Firmenkunden zusammenzuarbeiten? Wie sind deine Erfahrungen?

Hinweis: Dieser Beitrag ist ein Crosspost von meinem anderen Blog, www.thewavingcat.com, wo der gleiche Beitrag auf englisch erschienen ist.

Bildquelle: Corporate by Flickr-User Halans, CC-lizensiert.



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